
Die Ausstellung
Zwischen Erstem und Letztem – Der steinige Pfad zum Leben
Die Bibel beginnt und endet mit Bildern vom Leben. Ganz am Anfang, in den ersten Kapiteln der Bibel, steht das Leben mitten im Garten Eden (1. Mose 2,9). Ganz am Ende, in den letzten Kapiteln der Offenbarung, begegnet uns das Leben wieder – mitten in der Stadt Gottes, an einem Strom aus lebendigem Wasser (Offenbarung 22,1–2).
Zwischen diesen beiden Bildern liegt die ganze Bibel: ein langer Weg.
Am Anfang steht das Leben. Die Welt entsteht, der Mensch tritt ins Dasein, und alles ist gut. Doch diese ursprüngliche Harmonie bleibt nicht bestehen. Der Mensch verliert die Verbindung zu Gott, zu sich selbst und zu seiner Welt. Aus Vertrauen wird Misstrauen, aus Freiheit wird Entfremdung.
Seitdem führt der Weg des Menschen durch eine Welt, in der Leben und Tod, Hoffnung und Verzweiflung, Schönheit und Zerbruch miteinander verbunden sind. Der Pfad zum Leben ist ein steiniger Weg.
Doch die Geschichte endet nicht im Zerbruch. Der Blick richtet sich auf das, was am Ende aller Dinge steht: Gericht, Erneuerung und neue Schöpfung. Das Alte wird nicht einfach fortgesetzt. Gott schafft neu.
So spannt sich ein weiter Bogen – vom ersten Anfang bis zum letzten Ende, von der Schöpfung bis zur neuen Schöpfung. Dazwischen liegt unser Leben: mit seinen Umwegen, seinen Abgründen, seinen Hoffnungen und seiner Sehnsucht nach einem Leben, das wirklich trägt.
Man muss kein Theologe sein, um diesem Bogen zu folgen. Er erzählt davon, dass etwas zerbrochen ist – und dass es nicht dabei bleibt. Für Alexander Fey ist das keine abstrakte Idee, sondern eng mit seinem eigenen Glauben an Jesus Christus verbunden. Seine Bilder sind sein persönliches Zeugnis von diesem Weg.
Die Ausstellung folgt diesem großen Bogen und erzählt von den grundlegenden Erfahrungen des Menschseins: von Ursprung und Schuld, von Zerbruch und Gericht, aber auch von Hoffnung, Erlösung und dem Versprechen eines neuen Anfangs.
Zwischen Erstem und Letztem liegt der steinige Pfad zum Leben – und die Hoffnung, dass am Ende nicht der Tod das letzte Wort hat, sondern das Leben.
Die zwei Triptychen
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